Gemeindeaufbau: Liebe in Aktion: Chrischona-Gemeinden Bezirk Wetter 

Gemeindeaufbau: Liebe in Aktion

Gemeindeaufbau ist alles Han­deln, das auf das Gestalt werden von Gemeinde Jesu Christi zielt.

Nur jeder Vierte bekennt sich heute zu Jesus Christus, darun­ter viele „Namenschristen“, die Jesus noch nicht als ihren per­sönlichen Herrn angenommen haben - auch bei uns. Aber hier leben Menschen, die aufnahme­bereit für das Evangelium sind. Sie warten nur darauf, die „Frohe Botschaft“ in einer Weise zu hö­ren, die sie anspricht. Ich werde dem anderen und dem Wesen der Liebe gerecht, wenn ich nach seinem Erfahrungshorizont, seinem Vorverständnis, seinen Bedürfnissen und seinen Erwar­tungen frage. Ich muss auf Men­schen schauen, die ich sonst übersehe und ihre Bedürfnisse erforschen und dabei auf die „Phantasie der Liebe“ vertrauen. Dabei können lokale und konfes­sionelle Grenzen gesprengt wer­den.

Menschen für Jesus und seine Gemeinde zu gewinnen ist eines der großen Ziele, die wir uns ge­steckt haben. Der Missionsbe­fehl (MT 28,19f) ist heute noch genauso aktuell wie vor ca. 2000 Jahren. Wir als einzelne Christen sind trotz der neuen Medien noch immer das beste Instru­ment, mit dem die Bot­schaft von der Liebe Gottes zu den Men­schen gelangen kann.

Doch fühlen sich nur wenige in der Lage, anderen ihren Glau­ben zu bezeugen, weil sie nicht wissen, wie sie ihre positiven Er­fahrungen mit Gott, Jesus und dem Heiligen Geist weitergeben können und dabei ganz natürlich und authentisch wirken. Es muss uns wieder ein Anliegen werden, dass wir bezeugen, dass Men­schen ohne Jesus verloren sind, weil sie auf ewig von Gott ge­trennt bleiben. Es muss wieder neu klar werden, welche Konse­quenzen es hat, sich für Jesus zu entscheiden. Dabei muss die Einbindung in die Gemeinde, als dem Leib Christi, immer im Blick bleiben. Auch er soll einen Le­bensstil entwickeln, der andere neugierig macht. Das gelingt, wenn ihm die Botschaft des Evangeliums als etwas, das Re­levanz für die derzeitige Lebens­situation und die daraus resultie­renden Probleme hat, begegnet. Jesus soll von ihnen nicht nur als Erlöser sondern auch als Befrei­er von sozialer Ungerechtigkeit und Unterdrückung erfahren wer­den.

Wichtig ist nur, dass wir in der Praxis zu „Menschenfischern“ wer­den, so wie es Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat, und es nicht bei theoretischen Überle­gungen belassen, was man alles tun könnte. Das heißt, dass wir alle als Zeugen hinaus gehen und die „Frohe Botschaft“ weiter­sagen und nicht darauf warten, dass jemand von selbst kommt. Uns allen soll das Gemeinde­wachstum und Gewinnen von noch Distanzierten am Herzen liegen. Wir sollen, wie zu Beginn der Gemeindeentwicklung, daran interessiert sein, dass Menschen ihr Leben so verändern, dass es dem Willen Gottes entspricht und sie ihr Christsein aktiv leben.

Damit äußeres Wachstum ge­schehen kann, muss die Kernge­meinde innerlich gestärkt wer­den. Dafür zu sorgen ist Aufgabe der Gemeindeleitung. Wir kön­nen nur das weitergeben, was wir selbst erfahren uns empfan­gen haben und was uns wichtig geworden ist.

Wir dürfen nicht auf die Wieder­kunft unseres Herrn warten, ohne uns um die zu sorgen, die noch außerhalb der Familie Got­tes leben. Die Felder sind reif zur Ernte. Diese wird groß sein, wenn wir die Liebe Christi weiter­geben und seinen Leib bauen wollen, voller Freude und Erwar­tung, wie neu zum Glauben Ge­kommene ihren Glauben zu le­ben beginnen. Dies kann sich freilich ganz anders ausdrücken als bei uns, aber es geschieht zur Ehre Gottes und zum Wachstum seiner Gemeinde.

Ulla Griego

Monatsspruch
Mai 2012

Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird.

  1.Timotheus 4,4

Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.

  Psalm 50,23

Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!

  1.Korinther 15,57


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