ECJA - Chris: Chrischona-Gemeinden Bezirk Wetter 

Neuigkeiten vom ECJA

„Der eine kommt der andere geht…“ so wurde ich angekündigt. Karsten Hüttmann ist gegangen… tja, und was soll ich sagen: Jetzt bin ich, Christhard Bidlingmaier, da! Auch wenn mein Name für ei­nige „außergewöhnlich“ erscheint (was ja auch stimmt), nennen die meisten mich trotzdem so. Ich bin verheiratet mit meiner lieben Frau Hanna und wir sind stolze werdende Eltern. So Gott will, im Sommer ist es dann soweit.

Seit dem 1. Sept 08 mache ich mich jeden Morgen wieder neu auf den Weg zum Flensunger Hof in mein „neues“ Büro (man erreicht mich dort in der Regel zwischen 8 und 13h) und genieße die Gemein­schaft mit Ruth und unser neuen Praktikantin, Manuela. Wer gerne mal unser „Treiben“ mit erleben möchte, der darf gerne vorbei­schauen am besten mit Voran-kündigung, damit wir auch genü­gend Kaffee / Tee und 'nen Keks für Dich haben. Also bis hoffent­lich bald mal in unserer Geschäfts­stelle.

Immer wieder werde ich gefragt, was liegt gerade so im ECJA an. Kurz geantwortet: Es gibt sehr vie­le „Dinge“, die mir auf dem Herzen brennen im Bezug auf unsere Kin­der- und Jugendarbeiten vor Ort.. Da wäre zum einen das Thema „Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit“. Direkt bzw. indirekt höre ich immer und immer wieder Klagen in die eine oder andere Richtung, „Auf die Jugendlichen könne man sich nicht verlassen oder sie seinen un­verbindlich“. Stimmt… zumindest bei einigen oder auch einigen mehr…

Was mich allerdings wun­dert ist, dass wenn ich zurück fra­ge, „Wann hast du das letzte mal Jugendliche in eine Verbindlichkeit mit hinein genommen?“, kommt betretendes Schweigen. Wir erwarten etwas, delegieren aber gleichzeitig die Verantwortung dafür. Oder anderes gefragt:

Warum fragen wir Jugendliche nicht mehr, ob sie im ECJA Mit­glied und damit gleichzeitig auch in der Gemeinde Mitglied werden. Trauen wir den Jugend­lichen nicht zu, die Gemeinde Jesu Christi ver­antwortlich mitzugestalten?

Als ich 16 Jahre alt war, kam ei­ner in der Gemeinde auf mich zu und fragte, wie selbst­verständlich, ob ich schon Mitglied im EC sei. Als ich daraufhin ver­neinte, fragte er mich, warum nicht? Das führte dazu, dass ich ein einige Monate später EC Mit­glied geworden bin und zwei Jahre später, als ich eine Ausbildung zum Industrieelektroni­ker absol­vierte, freiwillig ohne dass ich dar­auf angesprochen wurde, 200 DM monatlich von mei­ner Lehrentloh­nung für die Reno­vierung der Ge­meinde gespendet habe. Wir ha­ben so viele Möglich­keiten junge Menschen in die Ver­antwortung und damit auch in die Verbindlich­keit hinein zu begleiten aber wir nutzen die Möglichkeiten nicht und erwarten stattdessen, dass sie es von „alleine“ lernen bzw. dele­gieren es oder jammern und kla­gen, dass junge Menschen heute so sind, wie sie nun mal sind. Nur wenn wir wieder ge­meinsam (Jung und Alt) unterwegs sind, gerade auch in der Ge­meinde, dann wer­den wir auch wieder den gegen­seitig­en Respekt voneinander be­kommen und von­einander lernen.

An dieser Stelle möchte ich mich auch mal bei allen Betern für die Kinder- und Jugendarbeit bedan­ken. Dieser Dienst ist mit keinem Gold dieser Welt aufzu­wiegen und wir erleben immer wieder, wie wir durch ihr Gebet in unserer Arbeit von Gott selbst geführt und getragen werden. Sei es beim ECJA CAMP, KJC, Sommerfrei­zeiten, Schulungen, Besuche ect. Ihr als Beter, werdet uns zum Se­gen. Vielen Dank, dass ich mit die­ser Gewissheit meinen Dienst ver­sehen kann!

 Weiter am Herzen liegen mir auch alle Mitarbeiter in der Arbeit mit Kinder und Jugendlichen. Wö­chentlich Aufgaben zu überneh­men, wöchentlich für Kinder und Jugendliche da zu sein, wöchent­lich Zeit zu investieren ist heutzu­tage nicht selbstverständlich und oftmals nur unter Abstriche von Freizeit, Familienleben, Berufstä­tigkeit usw. möglich. Ich möchte alle Mitarbeiter danken und so gut es geht unterstützen.

Eine Mög­lichkeit sehe ich unter anderem darin, Fortbildungen für Mitarbeiter anzubieten. Starke Mit­arbeiter – Starke Kinder – Starke Teens – Starke Jugendliche. D.h. konkret, dass jedes Jahr so im Fe­bruar eine „kleine“ (halb oder ganztägig) Mitarbeiterschulung und alle zwei Jahre eine Mitarbei­terfreizeit mit dem Erwerb der Ju­gendleiter-Card (Juleica) vom Land Hessen statt­finden soll.

Darüber hinaus kom­me ich oder einer meiner Regioreferenten auch gerne mal vor Ort in die versch. Kreise und stehe beraten zur Seite oder gestalte mal eine individuelle Schulung.

Wie schon eingangs geschrie­ben… es gibt viele Dinge, Anlie­gen, die mir auf dem Herzen bren­nen. Zwei davon habe ich mal kurz geschildert ansonsten gibt es auch noch die ECJA Infomail, die alle zwei Monate erscheint und einen kleinen Einblick an aktuellen Er­eignissen und Anliegen im ECJA gibt.

Jetzt bleibt mir nur noch zu sa­gen: Ganz Herzliche Grüße aus Mücke

Euer

Christhard Bidlingmaier

 

Monatsspruch
Mai 2012

Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird.

  1.Timotheus 4,4

Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.

  Psalm 50,23

Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!

  1.Korinther 15,57


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